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Die Perimenopause erkennen

Wenn der Übergang beginnt, lange bevor die Periode ausbleibt

Viele Frauen merken die hormonelle Umstellung schon Jahre, bevor die Periode ganz ausbleibt. Nur wird sie selten als das erkannt, was sie ist.

Diese Seite hilft dir einzuordnen, ob das, was du gerade erlebst, die Perimenopause sein könnte, und wie sie sich von den späteren Wechseljahren unterscheidet.

Therapiezentrum Mitte · Christinenstraße 5 · 10119 Berlin

Frau am Fenster mit Teetasse

Was ist die Perimenopause?

Die Perimenopause ist die hormonelle Übergangsphase vor der eigentlichen Menopause. Sie beginnt meist in den 40ern und kann mehrere Jahre dauern. Bei manchen Frauen machen sich erste Veränderungen bereits früher bemerkbar.

Die Menopause bezeichnet die letzte Menstruation. Welcher Zeitpunkt das war, lässt sich allerdings erst rückblickend feststellen: wenn anschließend zwölf Monate lang keine weitere Menstruation aufgetreten ist.

Entscheidend für das Verständnis: Die Hormone sinken in der Perimenopause nicht einfach gleichmäßig ab. Eisprünge werden unregelmäßiger, die Progesteronproduktion verändert sich und auch die Östrogenspiegel können von Zyklus zu Zyklus stark schwanken. Deshalb können Beschwerden kommen und gehen oder sich von Monat zu Monat verändern.

Worauf du achten kannst

  • unregelmäßiger Zyklus, kürzer oder länger als gewohnt
  • stärkere, schwächere oder anders als gewohnt verlaufende Blutungen
  • stärkere oder neu auftretende PMS-Beschwerden
  • erste Hitzewallungen oder Nachtschweiß
  • Schlafprobleme, auch ohne spürbare Hitzewallungen
  • Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme, häufig als „Brain Fog“ beschrieben
  • veränderte, oft zyklusabhängige Kopfschmerzmuster

Perimenopause oder Postmenopause?

Perimenopause

Deine Periode ist noch vorhanden, aber unregelmäßig. Hormonspiegel schwanken stark, statt gleichmäßig zu sinken. Beschwerden können stark schwanken und von Monat zu Monat unterschiedlich sein. Gerade deshalb werden sie nicht immer sofort mit der hormonellen Umstellung in Verbindung gebracht.

Postmenopause

Deine letzte Menstruation liegt mindestens zwölf Monate zurück. Die starken hormonellen Schwankungen der Perimenopause nehmen ab; die Östrogenspiegel bleiben auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Beschwerden wie Hitzewallungen können trotzdem noch über Jahre bestehen, andere – etwa vaginale und urogenitale Beschwerden – können erst jetzt stärker in den Vordergrund treten.

Nicht jede Frau erlebt diese Phase gleich. Manche merken kaum etwas, andere sind über Jahre deutlich eingeschränkt. Warum Beschwerden so unterschiedlich ausgeprägt sind, ist nicht vollständig geklärt. Unter anderem spielen individuelle biologische Voraussetzungen, Vorerkrankungen und Lebensstilfaktoren eine Rolle.

Wie stark die Beschwerden sind, ist jedenfalls keine Frage von Willenskraft oder der „richtigen Einstellung“.

Gut zu wissen: Ob du in der Perimenopause bist, lässt sich nicht zuverlässig an einem einzelnen Hormonwert ablesen. Gerade in dieser Phase können FSH und Östradiol stark schwanken. Alter, Zyklusveränderungen und Beschwerden sind deshalb oft aussagekräftiger als eine einzelne Blutabnahme. In bestimmten Situationen kann Labordiagnostik trotzdem sinnvoll sein – etwa bei sehr frühem Beginn oder wenn andere Ursachen ausgeschlossen werden sollen.
Bitte ärztlich abklären: Sehr starke, sehr häufige oder neu auftretende Blutungen, ebenso jede Blutung nach der Menopause, gehören immer ärztlich abgeklärt. Das nicht vorschnell der Perimenopause zuschreiben, auch wenn Zyklusunregelmäßigkeiten in dieser Phase normal sind.

Willst du wissen, was deine Hormone gerade tatsächlich machen? Mehr dazu unter Diagnostik & Hormonstatus.

Oder direkt strukturiert begleitet werden: Wechseljahre verstehen.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Nicht sicher, ob das schon die Perimenopause ist? Lass es uns gemeinsam einordnen. hallo@fraumamma.com · 0177 34 33 908

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