Meine Arbeit verbindet wissenschaftlich gut untersuchte Maßnahmen mit ausgewählten komplementären und ayurvedischen Ansätzen. Dabei wähle ich die Methoden aus, die zu deinen Beschwerden, deiner aktuellen Therapie und deinen persönlichen Bedürfnissen passen.
Welche Bausteine sinnvoll sind, hängt von deinen Beschwerden, deiner aktuellen Therapie, deinen Medikamenten und – wo relevant – deinen Laborbefunden ab. Gerade während einer Krebstherapie prüfe ich außerdem, ob ergänzende Maßnahmen mit deiner onkologischen Behandlung vereinbar sind.
Therapiezentrum Mitte · Christinenstraße 5 · 10119 Berlin
Was ich damit mache: Ernährung, Schlaf und Stressregulation gehören für mich zur Grundlage der komplementären Begleitung. Je nach Situation geht es beispielsweise darum, den Stoffwechsel zu unterstützen, den Schlaf zu verbessern, mehr Stabilität in den Alltag zu bringen oder mit therapiebedingten Beschwerden besser umzugehen. Dabei geht es nicht um eine spezielle „Krebsdiät“, sondern um Veränderungen, die zu deiner Erkrankung, deiner Therapie und deinem Alltag passen.
Was mir dabei wichtig ist: Ernährung und Lebensstil können die onkologische Therapie unterstützen, sie aber nicht ersetzen. Aussagen, einzelne Lebensmittel oder Ernährungsformen könnten einen Tumor „aushungern“ oder Krebs behandeln, halte ich nicht für wissenschaftlich begründet.
Was ich damit mache: Bewegung und gezieltes Krafttraining gehören für mich zu den wichtigsten Bausteinen der komplementären Begleitung. Je nach Situation geht es darum, Muskelmasse und Kraft zu erhalten oder wieder aufzubauen, Knochen gezielt zu belasten, Gelenkbeschwerden zu reduzieren und Erschöpfung entgegenzuwirken. Gemeinsam schauen wir, welche Form und Intensität zu deiner aktuellen Therapie und Belastbarkeit passt.
Was mir dabei wichtig ist: Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen. Gerade während und nach einer Krebstherapie muss Training individuell angepasst werden – beispielsweise bei Fatigue, Neuropathien, eingeschränkter Knochengesundheit oder nach Operationen. Gleichzeitig gehört Bewegung zu den komplementären Maßnahmen, für die wir in der Onkologie eine besonders gute Evidenz haben.
Was ich damit mache: Pflanzliche Arznei- und Wirkstoffe können bei bestimmten Beschwerden eine sinnvolle Ergänzung sein. Entscheidend ist für mich, ob es für die konkrete Anwendung Hinweise auf einen Nutzen gibt – beispielsweise bei Schlafproblemen, Verdauungsbeschwerden oder bestimmten Wechseljahresbeschwerden – und ob es in deiner Situation sicher eingesetzt werden kann.
Was mir dabei wichtig ist: „Natürlich“ bedeutet nicht automatisch harmlos. Gerade bei Brustkrebs prüfe ich mögliche Wechselwirkungen und Kontraindikationen besonders sorgfältig. Das betrifft unter anderem hormonell wirksame Substanzen sowie Pflanzenstoffe, die Arzneimittel-metabolisierende Enzyme beeinflussen können. Nicht alles, was außerhalb einer Krebstherapie sinnvoll sein kann, ist auch während einer onkologischen Behandlung geeignet.
Was ich damit mache: Mikronährstoffe setze ich gezielt ein. Wo geeignete Laborparameter zur Verfügung stehen, nutze ich sie, um einen Mangel zu erkennen und die Dosierung individuell anzupassen. Gleichzeitig ist nicht jeder Nährstoff sinnvoll über einen einzelnen Blutwert steuerbar. Deshalb berücksichtige ich auch Ernährung, Medikamente, Beschwerden und die aktuelle Therapiesituation.
Was mir dabei wichtig ist: Besondere Vorsicht ist während einer onkologischen Therapie erforderlich: Hoch dosiert ist nicht automatisch besser, und einzelne Nahrungsergänzungsmittel können mit Medikamenten interagieren oder während bestimmter Therapiephasen ungeeignet sein.
Was ich damit mache: Verdauungsbeschwerden können Ernährung, Lebensqualität und Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen – auch während oder nach einer Krebstherapie. Je nach Beschwerden arbeite ich deshalb mit Ernährung, Ballaststoffen und anderen gezielten Maßnahmen. Bei entsprechender Fragestellung nutze ich Stuhlanalysen, um Verdauungsleistung, Darmschleimhaut und Mikrobiom mit einzubeziehen und das Darmmilieu gezielt zu unterstützen.
Was mir dabei wichtig ist: Nicht jeder auffällige Mikrobiomwert hat automatisch eine therapeutische Bedeutung. Deshalb bewerte ich Stuhlbefunde immer im Zusammenhang mit deinen Beschwerden, deiner Ernährung, Medikamenten und deiner aktuellen Therapiesituation.
Was ich damit mache: Berührung, Wärme und Öl sind ein wichtiger Teil meiner ayurvedischen Arbeit. Die Anwendungen dienen nicht der Behandlung des Tumors, sondern der Entspannung, Regeneration und dem körperlichen Wohlbefinden. Viele meiner Patientinnen berichten mir, dass sie nach einer Ölmassage deutlich entspannter sind und anschließend besser schlafen. Gleichzeitig wirken die verwendeten Öle intensiv rückfettend und pflegend – gerade bei trockener Haut kann das sehr angenehm sein.
Was mir dabei wichtig ist: Welche Anwendung möglich ist, hängt von deiner aktuellen Situation ab. Nach Operationen, bei bestehenden Lymphödemen, Hautreaktionen oder während bestimmter Therapiephasen passe ich Art, Intensität und Behandlungsgebiet entsprechend an oder verzichte auf eine Anwendung, wenn sie nicht sinnvoll ist.
Die passende Diagnostik dazu findest du unter Diagnostik.
Mehr zu meiner Ausbildung liest du unter Über mich.
Lerne mich unverbindlich kennen und finde heraus, ob und wie ich dich begleiten kann. In der Praxis in Berlin-Mitte oder online per Zoom.
Therapiezentrum Mitte · Christinenstraße 5 · 10119 Berlin