Viele Frauen merken die hormonelle Umstellung schon Jahre, bevor die Periode ganz ausbleibt. Nur wird sie selten als das erkannt, was sie ist.
Diese Seite hilft dir einzuordnen, ob das, was du gerade erlebst, die Perimenopause sein könnte, und wie sie sich von den späteren Wechseljahren unterscheidet.
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Die Perimenopause ist die hormonelle Übergangsphase vor der eigentlichen Menopause. Sie beginnt meist in den 40ern und kann mehrere Jahre dauern. Bei manchen Frauen machen sich erste Veränderungen bereits früher bemerkbar.
Die Menopause bezeichnet die letzte Menstruation. Welcher Zeitpunkt das war, lässt sich allerdings erst rückblickend feststellen: wenn anschließend zwölf Monate lang keine weitere Menstruation aufgetreten ist.
Entscheidend für das Verständnis: Die Hormone sinken in der Perimenopause nicht einfach gleichmäßig ab. Eisprünge werden unregelmäßiger, die Progesteronproduktion verändert sich und auch die Östrogenspiegel können von Zyklus zu Zyklus stark schwanken. Deshalb können Beschwerden kommen und gehen oder sich von Monat zu Monat verändern.
Deine Periode ist noch vorhanden, aber unregelmäßig. Hormonspiegel schwanken stark, statt gleichmäßig zu sinken. Beschwerden können stark schwanken und von Monat zu Monat unterschiedlich sein. Gerade deshalb werden sie nicht immer sofort mit der hormonellen Umstellung in Verbindung gebracht.
Deine letzte Menstruation liegt mindestens zwölf Monate zurück. Die starken hormonellen Schwankungen der Perimenopause nehmen ab; die Östrogenspiegel bleiben auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Beschwerden wie Hitzewallungen können trotzdem noch über Jahre bestehen, andere – etwa vaginale und urogenitale Beschwerden – können erst jetzt stärker in den Vordergrund treten.
Nicht jede Frau erlebt diese Phase gleich. Manche merken kaum etwas, andere sind über Jahre deutlich eingeschränkt. Warum Beschwerden so unterschiedlich ausgeprägt sind, ist nicht vollständig geklärt. Unter anderem spielen individuelle biologische Voraussetzungen, Vorerkrankungen und Lebensstilfaktoren eine Rolle.
Wie stark die Beschwerden sind, ist jedenfalls keine Frage von Willenskraft oder der „richtigen Einstellung“.
Willst du wissen, was deine Hormone gerade tatsächlich machen? Mehr dazu unter Diagnostik & Hormonstatus.
Oder direkt strukturiert begleitet werden: Wechseljahre verstehen.
Nicht sicher, ob das schon die Perimenopause ist? Lass es uns gemeinsam einordnen. hallo@fraumamma.com · 0177 34 33 908
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